• Eric Grauffel - IPSC Weltmeister
    Eric Grauffel - IPSC Weltmeister
  • Laëtitia Daguenel
  • Max Wiegand - Weltmeister 2011 - (Super Seniors) Production
    Max Wiegand - Weltmeister 2011 - (Super Seniors) Production
  • International Practical Shooting Confederation

Checkliste Sanktionierung

Worauf in den Zeichnungen und Beschreibungen der Stages zu achten ist:

Mindestinformationen zur Parcoursbeschreibung

  • Ziele (Art, Anzahl und Position)
  • Wertungsschusszahl
  • Zustand der Waffe beim Start
  • Startposition
  • Beginn der Zeitnahme (akustisches oder optisches Signal)
  • Ablauf der Übung

Targets und Punkte

  • Es gibt keine Bonustargets, Turner et cetera. Sie heißen korrekt Disappearing Target, Moving Target et cetera.
  • Durch Schnitt oder Tape geteilte Scheiben, die nicht eindeutig als zwei Scheiben erkennbar sind, sind nicht zulässig; besser: die Scheiben versetzen oder gegengleich platzieren.
  • Anzahl der Targets passt zur Minimalschusszahl und Maximalpunktzahl.
  • Maximalpunktzahl der Stage angeben.
  • Übungsbezeichnung korrekt gemäß Regel 1.2.1.

Waffengesetz einhalten (s. Regel 1.1.8)

  • Nur zugelassene Ziele verwenden (s.
    Appendices B2, B3, C2, C3), keine Ballons, keine selbstgestalteten
    Scheiben, keine Metric Targets oder Pepper Popper, keine Tontauben in Handgun-Matches …
  • keine Tunnel oder Cooper-Tunnel
  • keine Wackelbrücken oder “Szenarien” (z.B. Auto)
  • keine fest installierten Aufbauten
  • keine “lustigen” Stage-Namen (“Rambo’s Alley” …)
  • keine von Hand zu öffnenden Fenster, Türen, Klappen und so weiter.

Keine überflüssigen Angaben

Übungsbeschreibungen sollten knapp und präzise sein und bereits vom Regelwerk Bestimmtes weglassen. Entfallen können zum Beispiel Hinweise wie:

  • “in freier Reihenfolge”
  • “Comstock-Wertung”
  • “Nach dem Signal wird die Waffe geladen.”
  • “Die Waffe ist am Start zu sichern.”
  • “Nach dem Startsignal ist die Waffe zu ziehen.”
  • “Stahl muss zur Wertung fallen”
  • “unter Beachtung der Fault Lines”
  • “Strafen gemäß Regelwerk”
  • “Papierziele benötigen jeweils zwei auswertbare Treffer.”
  • statt “Waffe geholstert in ready condition” besser “Waffe geladen und geholstert”

Freistilgebot beachten

Das Freistilgebot darf nicht unnötig eingeschränkt werden (siehe auch Regelwerk Kurzwaffe Regel 1.1.5ff). Beispiele für unnötige Einschränkungen sind beispielsweise:

  • “Stahl ist ausschließlich von A zu beschießen, danach begibt sich der Schütze in den Parcours und beschießt die restlichen Ziele”
  • “alle Ziele werden nur im Sitzen beschossen”
  • “nur mit der starken/schwachen Hand schießen” nur in Short Courses und Classifiern
  • abenteuerliche Ablaufvorschriften wie: “der Becher/Koffer/Elchschädel ist während der gesamten Übung mitzuführen und muss am Schluss so in der Kiste abgelegt werden, dass der Deckel geschlossen ist”
  • Farb-Memory à la “der Schütze deckt eine Karte auf, deren Farbe die zu beschießenden Targets bezeichnet”, die andersfarbigen sind dann “No-Shoots”